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Die Schloß Milongas in Vichel

Die Milongas im Schloß Vichel sind auch für uns (Sabine, Torsten und Jürgen) als Veranstalter immer wieder eine spannende Geschichte, weil überhaupt nicht absehbar ist, was am Ende herauskommt. Die Räumlichkeiten des Schlosses sind gut geeignet, mit ihrem ansanierten Charme, der Größe und Weite, eine wohltuende und entspannte Stimmung zu erzeugen, die sich über diesen Abend legt.

Angefangen bei den Ersten Schritten am Nachmittag mit Interessierten, die noch nie einen Tango-Fuß vor den anderen gesetzt haben und jedesmal erstaunt sind, wie schlicht und doch faszinierend das Zusammenspiel von Geführter und Führendem ist. Spannend ist es immer wieder anzusehen, wie diese Einsteiger auch am Abend auf der Milonga gleich dabei sind und auch von erfahreneren Tänzerinnen und Tänzern mitgenommen sprich aufgefordert werden. Und beide Seiten sichtlich Spaß dabei haben.

Danach staunen wir immer gerne, was die meisten doch als „Kleinigkeiten“ fürs Buffet mitgebracht haben. Auch diesmal wieder eine bunte wohlschmeckende Mischung, manches mit richtig Mühe vorbereitet. Einen großen Dank an alle, die sich daran beteiligen, Ihr seid ein wichtiger Teil der angenehmen Stimmung, die auf der Milonga herrscht.

Natürlich ist auch das Tanzen ein entscheidender Teil des Abends (der Wichtigste). Anfangs, bei den ersten Milongas hatten wir sehr viel Platz im Saal, obgleich es nie zu leer war. Mittlerweile füllt sich der Saal doch zu einer stattlichen Menge an Tanzwütigen und -begeisterten, ohne daß es richtig eng wird. Die musikalische Mischung war stimmig, viele Klassiker, auch mal wunderschöne unbekannte, gesprengselt mit spannungsreichen NonTangos und ein paar NeoTangos. Das Schloß bietet immer noch kein hochwertiges Eichenparkett, der Boden ist aber durchaus gut tanzbar und weder zu glatt noch zu stumpf.

Dadurch, daß es gleich nebenan einen Raum zum Sitzen und Ausruhen gibt, hält sich die Lautstärke im Tanzsaal in Grenzen, da wir nicht musikalisch gegen die Unterhaltungen ankämpfen müssen. Mancher ist allerdings auch schon im Sessel vorm Ofen hängengeblieben und hat den Abend dort verbracht; und genossen. Bei den nächsten Milongas wird sich wohl mancher im Garten verlieren… Der Platz dazu ist da, wie auch für einen Spaziergang in der Umgebung.

Einen Schloßgeist soll es in Vichel auch geben, der hat sogar einen Namen -Jürgen-, und wuselt den ganzen Abend zwischen den Gästen herum, sorgt für alle Zutaten, Getränke, Teller, ein aufgeräumtes Buffet, glühende Öfen und angenehme Wärme. Und alles, was sonst noch zu tun ist.

Wir freuen uns auf die nächsten Events mit Euch. Torsten und Sabine und Jürgen

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